FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Erstmalige Mannschaften, fehlende Riesen und das 48-Mannschafts-Format

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Die Landschaft des internationalen Fußballs hat sich im Jahr 2026 nachhaltig verändert. Das Turnier wurde auf 48 Mannschaften erweitert, ein deutlicher Sprung gegenüber der bekannten 32-Mannschafts-Struktur, die den Sport jahrzehntelang prägte. Dies war nicht nur eine kosmetische Änderung; Es hat das gesamte Wettbewerbsfeld neu gestaltet. Anstelle von acht Gruppen teilten die Organisatoren das Feld für die erste Round-Robin-Phase in 12 Vierergruppen auf. Mehr Spiel. Mehr Druck. Noch mehr Chaos in den ersten Wochen.

Für Fans, die Geschichte verfolgen, waren die Debütanten die wahre Geschichte. Cabo Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan betraten zum ersten Mal die Weltbühne. Ihre Anwesenheit markierte eine echte Erweiterung der Reichweite des Spiels und brachte Nationen, die lange Zeit mit Relevanz geliebäugelt hatten, an die Spitze des Sports. Es fühlte sich an wie eine Verschiebung der Achse des globalen Fußballs.

Dann waren da noch die Rückkehrer. Katar, Haiti, Panama und die Demokratische Republik Kongo (DRK) waren zurück. Sie hatten das Turnier schon einmal erlebt und wollten ihre Erzählungen neu schreiben. Katar, das 2022 Gastgeber ist, sah sich nun mit der zermürbenden Realität konfrontiert, die Gruppenphase auf heimischem Boden – oder in diesem Fall auswärts – zu überleben. Haiti und Panama hatten an Dynamik gewonnen. Die Demokratische Republik Kongo fügte dem wachsenden Chor eine weitere afrikanische Stimme hinzu.

Aber der größte Schock war nicht, wer ankam. Es war derjenige, der es nicht tat.

Italien konnte sich nicht qualifizieren. Der einzige ehemalige Weltmeister, der die Ausgabe 2026 verpasst hat. Sie haben viermal gewonnen. Sie haben ein Vermächtnis in Sachen Verteidigung und taktischer Präzision aufgebaut. Dennoch waren sie außen vor und blickten nach innen. Keine Last-Minute-Playoffs. Kein Herzschmerz in einem letzten Qualifikationsspiel. Nur eine Abwesenheit, wo ein Riese hätte sein sollen.

Warum ist ein Fußball-Kraftpaket wie Italien zu kurz gekommen? Hat das neue Format die Qualifikationsdynamik verändert? Hat die Erweiterung auf 48 Teams die traditionellen Kraftpakete verwässert? Die Antwort bleibt unter Analysten und Fans gleichermaßen umstritten. Sicher ist, dass die Lücke, die die Abwesenheit Italiens hinterlassen hat, in jedem Spiel zu spüren sein wird, in dem Italien gespielt hätte.

Die Weltmeisterschaft 2026 war nicht nur größer. Es war anders. Mehr Teams. Weitere Debüts. Eine große Abwesenheit. Das Spiel war weitergegangen und der alten Garde war kein Platz am Tisch garantiert.