So beheben Sie Darm-Jetlag: Ein Leitfaden für Verdauung und Reisen

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Du bist dreitausend Fuß in der Luft. Oder vielleicht bist du gerade erst gelandet. Jetzt ist es 3 Uhr morgens in deinem Kopf, aber die Sonne geht über einer fremden Stadt auf. Du fühlst dich aufgebläht. Verstopft. Ausgelaugt.

Es ist verlockend, die Flugzeugsnacks dafür verantwortlich zu machen. Oder das scharfe Streetfood, das Sie am ersten Tag gegessen haben. Aber die Wissenschaft sagt, Ihr Problem könnte innerlich sein.

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung legt nahe, dass die Billionen von Bakterien in Ihrem Verdauungstrakt nach ihrem eigenen Zeitplan funktionieren. Wenn sie mit Ihrer neuen Zeitzone kollidieren, kommt es zu einem guten Jetlag.

Warum Ihr Magen in der Vergangenheitszone bleibt

Die meisten Menschen betrachten Jetlag als ein Problem des Gehirns. Ihr Schlafzyklus ist verwirrt. Ihr Melatoninspiegel ist zu spät. Das stimmt. Aber dein Bauchgefühl? Es ist auch verwirrt.

Forscher stellen fest, dass Darmbakterien zirkadianen Rhythmen folgen. Dabei handelt es sich um tägliche Zyklen, die von Licht, Schlaf und Essenszeiten bestimmt werden. Wenn Sie über Zonen fliegen, zerbrechen diese Signale über Nacht.

Dieses Missverhältnis verändert Ihr Darmmikrobiom.

Der Bericht weist darauf hin, dass diese Störung die Produktion kurzkettiger Fettsäuren verringern kann. Dies sind Schlüsselverbindungen für Ihre Darmbarriere. Sie unterstützen Ihren Stoffwechsel. Sie unterstützen Ihr Immunsystem.

Wenn sie fallen, fühlen sich die Dinge falsch an.

Ihre Verdauungsenzyme verschieben sich. Die Darmmotilität verlangsamt sich. Man bekommt dieses schwere, vollgestopfte Gefühl. Es ist nicht nur „schlechtes Essen“. Es handelt sich um eine biologische Fehlausrichtung.

Betrachten Sie den Reisetag selbst. Man sitzt stundenlang. Sie trinken weniger Wasser. Sie essen in unregelmäßigen Abständen. Du bist gestresst. Ihr Körper verarbeitet Chaos. Selbst wenn Sie an einem Ort mit hervorragender lokaler Küche landen, wartet Ihr Bauch immer noch auf das Frühstück um 8 Uhr zu Hause.

Dies gilt nicht nur für Urlaubsreisende. Die Überprüfung konzentrierte sich auf Spitzensportler. Aber die Biologie gilt auch für Sie. Egal, ob Sie in Paris oder Sydney sind, Ihr Mikrobiom wird nicht in dem Moment zurückgesetzt, in dem Ihre Räder den Asphalt berühren.

Chrononutrition: Finden Sie den richtigen Weg aus der Krise

Sie können den Flug nicht stoppen. Aber Sie können sich vorbereiten.

Eine wichtige Erkenntnis ist Chrononährung. Es ist ein schicker Begriff für „wann“ Sie essen, nicht für „was“ Sie essen. Warten Sie nicht, bis Sie landen, um Ihre Routine zu verbessern.

Verschieben Sie Ihre Mahlzeiten in den Tagen vor Ihrer Abreise schrittweise. Richten Sie sie an der Uhr Ihres Reiseziels aus. Versuchen Sie im Flugzeug, tagsüber an Ihrem Zielort zu essen. Ignorieren Sie Ihren Appetit, wenn er nicht passt.

Ihr Darm braucht Hinweise.

Probiotika und Präbiotika könnten hier helfen. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass sie das Mikrobiom während der Reise unterstützen. Die Ergebnisse variieren jedoch von Person zu Person. Weitere Forschung ist erforderlich. Verlassen Sie sich nicht nur auf Pillen.

Synchronisierung: Sonnenlicht und Routine

Draußen sein ist wichtig. Ernsthaft.

Morgensonnenlicht ist das stärkste Signal für Ihre innere Uhr. Es teilt Ihrem Gehirn (und Ihrem Bauch) mit, dass ein neuer Tag begonnen hat. Bewege deinen Körper. Essen Sie regelmäßig Mahlzeiten. Behalten Sie eine Routine bei.

Diese Aktionen senden klare Signale. Sie helfen dabei, Ihren Tagesrhythmus zu synchronisieren. Hierzu zählen auch die Rhythmen, die die Verdauung beeinflussen.

Ihr Bauchgefühl weiß nicht sofort, dass Sie sich in einer neuen Stadt befinden. Es braucht Zeit.

Ist eine vollständige Vermeidung von Blähungen im Urlaub möglich? Wahrscheinlich nicht. Die Biologie ist chaotisch. Aber die Unterstützung Ihres Rhythmus kann die Dinge beschleunigen. Hydrat. Sehen Sie das Licht. Essen Sie pünktlich.

Hören Sie auf, darauf zu warten, dass Ihr Körper aufholt. Verbringen Sie mehr Zeit an den Orten, die Sie bereist haben. Ihr Magen könnte es Ihnen danken.