додому Без рубрики Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Ein umfassender Überblick

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Ein umfassender Überblick

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Störung, von der Millionen Frauen weltweit betroffen sind. PCOS wird oft als ein weiteres „Frauenproblem“ wie Akne oder unregelmäßige Perioden abgetan und kann erhebliche langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine korrekte Diagnose ist von entscheidender Bedeutung, wird jedoch aufgrund der unterschiedlichen Art der Symptome und mangelnden Bewusstseins häufig verzögert. In diesem Artikel wird erläutert, was PCOS ist, wie es sich manifestiert und warum Früherkennung wichtig ist.

Was ist PCOS?

Ursprünglich wurde PCOS als eine Fortpflanzungsstörung mit Zysten an den Eierstöcken verstanden, heute wird PCOS als reproduktives metabolisches Syndrom bezeichnet. Das bedeutet, dass es nicht nur um die Eierstöcke geht; Hormonelle Ungleichgewichte können den Stoffwechsel stören und das Risiko anderer Gesundheitsprobleme erhöhen. Weltweit leben etwa 10 Millionen Frauen mit PCOS, und bei vielen bleibt die Diagnose unerkannt.

Das Hauptproblem ist oft ein Überschuss an Androgenen (männlichen Hormonen) bei Frauen, der zu einer Kaskade potenzieller Symptome führt. Allerdings hat nicht jede Frau mit PCOS sichtbare Zysten an den Eierstöcken.

Häufige Symptome von PCOS

PCOS äußert sich bei jedem Menschen unterschiedlich, bestimmte Anzeichen sind jedoch sehr aufschlussreich. Dazu gehören:

  • Unregelmäßige Perioden : Zyklen von mehr als 35 Tagen mit weniger als acht Perioden pro Jahr sind ein Kennzeichen von PCOS. Bei der Unregelmäßigkeit handelt es sich nicht nur um gelegentliche Verspätung; Es handelt sich um ein beständiges Muster unvorhersehbarer Menstruation.
  • Schwierigkeiten bei der Empfängnis : PCOS ist eine der Hauptursachen für Unfruchtbarkeit. Unregelmäßige Zyklen führen zu einem inkonsistenten Eisprung und erschweren das Erreichen einer Schwangerschaft. Eine Periode garantiert keinen Eisprung; Sie können bluten, ohne eine Eizelle freizusetzen.
  • Übermäßiger Haarwuchs (Hirsutismus) : Erhöhte Androgene können unerwünschten Haarwuchs im Gesicht, auf der Brust, am Rücken und am Bauch auslösen. Der Schweregrad variiert je nach ethnischer Zugehörigkeit. Die Forschung bringt Hirsutismus bei PCOS mit umfassenderen Stoffwechselproblemen in Verbindung.
  • Haarausfall : Paradoxerweise kann PCOS beim Haarwuchs an unerwünschten Stellen zu männlichem Haarausfall führen – einer Ausdünnung der Kopfhaut, insbesondere bei Frauen mittleren Alters.
  • Akne : Androgenbedingte Akne bei PCOS ist typischerweise tief, entzündet und konzentriert sich im Gegensatz zu typischen hormonellen Ausbrüchen auf die Unterseite des Gesichts (Kinn und Kiefer).
  • Gewichtszunahme : PCOS ist zwar nicht universell, wird jedoch häufig mit Gewichtszunahme oder Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. Bei dünnen Frauen mit PCOS wird jedoch häufig eine Fehldiagnose gestellt, da die Erkrankung nicht immer mit Übergewicht einhergeht.
  • Stimmungsstörungen : Frauen mit PCOS haben ein höheres Risiko für Depressionen und Angstzustände. Dies kann auf eine hormonelle Dysregulation, Probleme mit der Darmgesundheit und eine Funktionsstörung des Immunsystems zurückzuführen sein.
  • Insulinresistenz : Der Körper reagiert weniger auf Insulin, was unbehandelt möglicherweise zu Typ-2-Diabetes führen kann. Es können auch Hautflecken und dunkle, samtige Flecken (Acanthosis nigricans) auftreten.
  • Müdigkeit und Schlafprobleme : PCOS ist mit Schlafapnoe und Schlaflosigkeit verbunden, was Stimmungsschwankungen und das allgemeine Energieniveau verschlimmert.

Wie wird PCOS diagnostiziert?

PCOS tritt häufig im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auf, kann sich aber auch später entwickeln. Die Diagnose basiert auf den Rotterdam-Kriterien: Sie müssen zwei von drei Kriterien erfüllen:

  1. Androgenüberschuss : Bestätigt durch Bluttests oder sichtbare Symptome (Hirsutismus, Akne, Haarausfall).
  2. Ovulationsstörung : Unregelmäßige oder fehlende Perioden.
  3. Polyzystische Eierstöcke : Durch Ultraschall erkannt, aber nicht immer vorhanden.

Die Diagnose kann sich verzögern, da Frauen möglicherweise ihre Symptome nicht in Verbindung bringen oder mehrere Ärzte wegen unterschiedlicher Probleme aufsuchen (Dermatologe für Akne, Gynäkologe für Perioden, Psychologe für Stimmungsschwankungen). Bis zu 50 % der Frauen mit PCOS bleiben unerkannt.

Was tun, wenn Sie PCOS vermuten?

Wenn Sie Symptome haben, suchen Sie einen Arzt auf. Eine Überweisung an einen Endokrinologen wird zusätzlich zu Ihrem Gynäkologen empfohlen. Zur Diagnose gehört der Ausschluss anderer Erkrankungen wie Hypothyreose, hoher Prolaktinspiegel oder seltener Syndrome.

Eine frühzeitige Diagnose ist von entscheidender Bedeutung. PCOS erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfall. Die Behandlung kann helfen, die Symptome zu lindern, die Fruchtbarkeit zu unterstützen und die Gesundheit langfristig zu verbessern.

Das Fazit

PCOS ist eine häufige, aber oft missverstandene Hormonstörung. Das Erkennen der Symptome und die Suche nach einer rechtzeitigen Diagnose sind entscheidend für die Bewältigung der Erkrankung und die Vermeidung damit verbundener Gesundheitsrisiken. Wenn Sie den Verdacht haben, PCOS zu haben, zögern Sie nicht, mit Ihrem Arzt zu sprechen.

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