Teetrinker genießen einen statistischen Vorteil in Bezug auf Langlebigkeit und Herz-Kreislauf-Gesundheit. Allerdings können übliche Zusätze zum Tee diese Vorteile zunichte machen und seine schützende Wirkung verringern. In diesem Leitfaden werden sechs Zutaten aufgeführt, die Sie meiden sollten, sowie die Gründe dafür und was Sie stattdessen verwenden sollten.
1. Milchprodukte: Sahne und Milch reduzieren die Polyphenolaufnahme
Die gesundheitlichen Vorteile von Tee beruhen größtenteils auf Polyphenolen und Flavonoiden, starken Antioxidantien. Die Zugabe von Sahne oder Milch verringert die Bioverfügbarkeit dieser Verbindungen und schwächt so die positive Wirkung des Getränks.
Während Milchprodukte die Textur des Tees verändern, verringern sie auch seine Hauptvorteile. Wenn Sie Milchprodukte verwenden müssen, empfehlen Experten, heiße Milch erst nach dem Brühen hinzuzufügen und nicht währenddessen. Dies minimiert Störungen des Polyphenol-Extraktionsprozesses.
2. Zucker: Ein Süßstoff, der die Wirkung des Tees abschwächt
Zucker beeinträchtigt ebenso wie Milchprodukte die Integrität des Gesundheitsprofils von Tee. Es verringert den Polyphenolgehalt und macht es dadurch weniger wirksam. Verstärken Sie den Geschmack anstelle von Zucker mit warmen Gewürzen wie Zimt, die ergänzende gesundheitliche Vorteile bieten.
3. Ätherische Öle: Wirksam, aber nicht sicher für die Einnahme
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenextrakte und sollten nicht konsumiert werden. Es gibt nur begrenzte Untersuchungen zu ihrer Sicherheit bei Einnahme, selbst bei vermarkteten oralen Produkten.
Ein einziger Tropfen ätherisches Pfefferminzöl entspricht 26 Tassen Pfefferminztee, was ein erhebliches Risiko darstellt. Frische Kräuter sind eine sicherere Alternative.
4. Aufgekochtes Wasser: Sauerstoffmangel führt zu flachem Geschmack
Die Verwendung von mehrfach abgekochtem Wasser führt zu einem mild schmeckenden Tee. Für den optimalen Geschmack ist frisches, sauerstoffreiches Wasser unerlässlich. Vermeiden Sie erneutes Kochen und stellen Sie sicher, dass die Wassertemperatur angemessen ist: Zu heiß verbrennt Verbindungen, zu kalt löst sie nicht.
5. Teebeutel: Eine versteckte Quelle für Mikroplastik
Lose Teeblätter sind Teebeuteln überlegen, da sie einen reichhaltigeren Geschmack liefern und Plastikverschmutzung vermeiden. Viele Teebeutel enthalten Mikroplastik, das bei Kontakt mit heißem Wasser in den Tee gelangt und ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellt. Eine Studie aus dem Jahr 2023 fand Milliarden von Mikro- und Nanoplastik in aufgebrühtem Tee aus plastikhaltigen Tüten.
6. Künstliche Süßstoffe: Ein mögliches Karzinogen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, dass die langfristige Einnahme künstlicher Süßstoffe wie Aspartam das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und sogar den Tod erhöhen kann. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Aspartam als „möglicherweise krebserregend“ ein. Der Verzicht auf künstliche Süßstoffe ist ein einfacher Schritt zur Reduzierung unnötiger Gesundheitsrisiken.
„Die langfristige Verwendung künstlicher Süßstoffe wird mit einer erhöhten Rate chronischer Krankheiten in Verbindung gebracht, was natürliche Alternativen zu einer sichereren Wahl macht.“
Die Vorteile von Tee liegen auf der Hand. Um diese Vorteile aufrechtzuerhalten, müssen Zusatzstoffe vermieden werden, die sie untergraben. Durch die Priorisierung von Reinheit und natürlichen Inhaltsstoffen wird der Gesundheitswert dieses Getränks maximiert.




























