Eierstockkrebs, ein abnormales Zellwachstum in den Eierstöcken, betrifft jährlich etwa 21.000 Frauen in den Vereinigten Staaten. Das Verständnis dieser Krankheit ist von entscheidender Bedeutung, da die ersten Symptome subtil sein können und zu einer verzögerten Diagnose und Behandlung führen können. In diesem Ratgeber werden die wichtigsten Fakten über Eierstockkrebs erläutert: Was es ist, warum es wichtig ist, wie es entsteht und welche Möglichkeiten es für die Betroffenen gibt.
Die Eierstöcke und die Krebsentstehung verstehen
Die Eierstöcke auf beiden Seiten der Gebärmutter produzieren Eier und Hormone wie Östrogen und Progesteron. Krebs kann in diesen Organen entstehen, oft in den Eileitern – eine wichtige Entdeckung, die als Grundlage für Präventionsstrategien dient. Eierstockkrebs ist keine einzelne Krankheit; Es manifestiert sich je nach Art der betroffenen Zelle in unterschiedlichen Formen.
Es gibt drei Haupttypen von Eierstocktumoren:
- Epitheliale Ovarialtumoren: Die häufigsten und am häufigsten bösartigen Tumoren, die 85–90 % der Fälle ausmachen. Diese entwickeln sich aus Zellen, die die Oberfläche des Eierstocks bedecken.
- Keimzelltumoren der Eierstöcke: Normalerweise sind sie gutartig, haben ihren Ursprung in Eizellen und machen nur 5 % der Fälle aus.
- Eierstockstromatumoren: Selten, entwickeln sich in Strukturzellen, die für die Hormonproduktion verantwortlich sind, und machen etwa 1 % der Diagnosen aus.
Die Anzeichen erkennen: Warum Früherkennung wichtig ist
Eierstockkrebs ist bekanntermaßen schwer frühzeitig zu erkennen, da die ersten Symptome oft vage sind und leicht abgetan werden können. Die Krankheit schreitet häufig voran, bevor sie sich bemerkbar macht, weshalb eine frühzeitige Diagnose unerlässlich ist. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:
- Anhaltende Blähungen: Über normale Verdauungsbeschwerden hinaus.
- Becken- oder Bauchschmerzen: Unerklärliche und anhaltende Schmerzen.
- Schwierigkeiten beim Essen oder schnelles Sättigungsgefühl: Deutliche Veränderungen im Appetit.
- Harndrang oder -häufigkeit: Plötzliche, unerklärliche Blasenveränderungen.
Weitere mögliche Symptome sind Müdigkeit, Rückenschmerzen und Veränderungen der Menstruation. Wenn diese Symptome häufig (mehr als 12 Mal pro Monat) bei Ihnen auftreten, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Risikofaktoren: Wer ist am gefährdetsten?
Während die genauen Ursachen von Eierstockkrebs noch unbekannt sind, erhöhen mehrere Faktoren das Risiko:
- Alter: Das Risiko steigt mit dem Alter, die meisten Fälle werden nach der Menopause diagnostiziert.
- Gewicht: Fettleibigkeit ist mit einem höheren Risiko verbunden, obwohl sie nicht unbedingt die aggressivste Form darstellt.
- Schwangerschaftsgeschichte: Wenn Sie Ihr erstes Kind nach dem 35. Lebensjahr bekommen oder keine Schwangerschaft bis zum Ende austragen, erhöht sich das Risiko.
- Hormontherapie: Eine längere Anwendung einer reinen Östrogen-Hormontherapie kann das Risiko erhöhen.
- Familienanamnese: Eine familiäre Vorgeschichte von Eierstock-, Brust- oder Darmkrebs ist ein erheblicher Risikofaktor.
- Genetische Mutationen: Vererbte Mutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen gehören zu den schwerwiegendsten Risikofaktoren und machen 10–15 % der Fälle aus.
Rauchen wurde auch mit einer seltenen Art von Eierstocktumor in Verbindung gebracht.
Diagnose und Stadieneinteilung: Von der Untersuchung bis zur Biopsie
Die Diagnose von Eierstockkrebs beginnt in der Regel mit einer gynäkologischen Untersuchung, kleinere Tumoren sind auf diese Weise jedoch möglicherweise nicht erkennbar. Bildgebende Untersuchungen – Ultraschall, CT-Scans und PET-Scans – können bei der Lokalisierung von Tumoren helfen. Eine endgültige Diagnose erfordert eine Biopsie: chirurgische Gewebeentnahme zur Laboranalyse.
Das Stadium des Krebses (von 1 bis 4) bestimmt sein Ausmaß und leitet die Behandlung. Dazu gehört die Beurteilung der Tumorgröße und der Ausbreitung auf Lymphknoten oder andere Organe. Gentests bestätigen, ob vererbte Mutationen wie BRCA1/2 vorliegen, und dienen als Grundlage für Behandlungsentscheidungen.
Behandlungsoptionen: Chirurgie, Chemotherapie und darüber hinaus
Die Behandlung umfasst in der Regel eine Operation zur Entfernung von Tumoren, eine Chemotherapie zur Abtötung von Krebszellen und gezielte Therapien zur Hemmung des Krebswachstums. Der spezifische Ansatz hängt vom Stadium und der Art des Krebses ab.
In fortgeschrittenen Fällen kann Palliativpflege erforderlich sein, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Unterschiede und Prognose: Warum die Ergebnisse variieren
Die Überlebensraten bei Eierstockkrebs hängen stark vom Diagnosestadium ab. Krebserkrankungen im Frühstadium haben eine 5-Jahres-Überlebensrate von 93 %, während die Gesamtüberlebensrate bei etwa 50 % liegt. Es bestehen jedoch Unterschiede: Die Überlebensraten weißer Frauen haben sich verbessert, während sie bei schwarzen Frauen im gleichen Zeitraum sinken, möglicherweise aufgrund sozioökonomischer Faktoren und des Zugangs zur Gesundheitsversorgung.
Das Fazit
Eierstockkrebs ist eine ernste Erkrankung, die Wachsamkeit, Früherkennung und fundierte Behandlung erfordert. Obwohl Risikofaktoren vorhanden sind, sind das Bewusstsein für Symptome und eine proaktive Gesundheitsversorgung entscheidend für die Verbesserung der Ergebnisse. Wenn Sie anhaltende Veränderungen an Ihrem Körper bemerken, zögern Sie nicht, ärztlichen Rat einzuholen.






























